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Am Ende bleibt Platz zwei für die Goethe-Turnerinnen im WK III (JtfO) (05.04.2020)


„Zweimal so ein Herzschlag-Finale, das halte ich nicht durch!“, stöhnt Stefanie Liening, Kunstturn-Trainerin am Landesleistungsstützpunkt Turnen in Dortmund. „Zweimal erwartungsfroh angereist, zweimal Überragendes geleistet, zweimal fehlt nur ein Wimpernschlag zum Sieg!“ 

Friederike Sassenberg, Sarah Thomas, Helena Siebert, Rabia Kurt, Carolina Stein waren – wie die Crew im Wettkampf IV zwei Wochen zuvor - bereits bis ins Landesfinale gestürmt und wollten noch weiter!

Optimal vorbereitet hatte die Sportlehrerin des Goethe-Gymnasiums ihre Turnerinnen auf den Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“. Sich für das Bundesfinale in Berlin zu qualifizieren, das stand ganz oben auf der Wunschliste des etablierten Wettkampfteams (WKIII). Dafür hatten sich alle mächtig ins Zeug gelegt und über das übliche Pensum hinaus trainiert, engagiert, motiviert, zielgerichtet. Aufgrund von Personalsorgen sprang kurzfristig Rebecca Weber mit ein.

 

In Mettingen ging es im Februar an die Geräte.

„Ein krasser Wettkampf - da müsste man eigentlich eine Story draus machen“, ist Liening auch von ihren Gefühlen hin- und hergerissen: „Mega-Übungen, super sicher, am Balken vielleicht etwas zu leicht, dafür clever zusammengestellte Performance am Boden und Barren“, lässt sie die Dinge Revue passieren. „Caro, die aufgrund von Übelkeit am Sprung nicht eingesetzt wurde, durfte vor Wettkampfende sogar noch "nachspringen". Eine ganz starke Vorstellung!“

Trotzdem zieht hier Ahaus, ein Team aus dem Münsterland, um Haaresbreite an Dortmund vorbei. "Um drei einhalb Zehntel das Berlin-Ticket verpasst!“, bricht es aus der Lehrer-Trainerin heraus, „Und wieder in so einem Herzschlag-Finale! Es ist zum Heulen!“ – Der Vize-Landestitel tröstet da zunächst nur bedingt.

Inzwischen ist das fünftägige Berlin-Finale genauso abgesagt wie alle anderen Sportveranstaltungen.

Und es bleibt der Gedanke: Hätte man sich für Berlin qualifiziert, dann käme die Absage jetzt noch bitterer … 

Landesfinale Jugend trainiert für Olympia (JtfO) – WK IV (16.02.20)


Irres Finale – Packender Wettkampf – Spannung bis zum Schluss

 

Ein irres Finale und ein packender Wettkampf, der an Spannung kaum zu überbieten war: Beim Landesfinale der Schulen turnten die Mädchen des Goethe-Gymnasiums um das Ticket zum Bundesfinale in Berlin.

Nach guter Vorbereitung und gestärkt von zwei gewonnenen Qualifikationswettkämpfen erschien die Fahrt nach Köln zum Landesfinale für Jette Danker, Juna Duwenbeck, Viviana Tasche, Paulina Freund und Enja Sandt noch etwas aufregender als zu Beginn der Saison. Jetzt war doch ein kleiner Hoffnungsschimmer da, die letzte Qualifikation für Berlin, den Gewinn des Landesfinales, zu schaffen. 

Große Konkurrenz, die wussten wir, war da. Denn auch die anderen Regierungsbezirke hatten starke Mannschaften aus den Turnhochburgen wie Detmold oder Düsseldorf geschickt. 

Und der Wettkampfmodus mit zwei Gerätebahnen (jeweils mit Geräten wie Reck, Barren, Balken, Boden und Sprung), einem Synchronturnen der Mannschaft, und den Athletikaufgaben Standweitsprung, Tauklettern auf Zeit und den abschließenden Mannschaftssprintwettbewerb verlangt jedem Athleten und jeder Athletin Können auf allen Ebenen ab sowie höchste Präzision im Mannschaftsgefüge. Der Sieger wird nach Rangpunkten vergeben, was größte Spannung vorprogrammiert.

Angekommen sehen wir besonders ein Team, das auf den ersten Blick übermächtig erscheint: das Team aus Erkelenz (Regierungsbezirk Düsseldorf). Demzufolge versuchten wir nur noch frei auf zu turnen und erzielten an der ersten Gerätebahn eindrucksvolle Punkte, die uns unverhofft den ersten Rang an dieser Station einheimste. Gleichzeitig turnten die Erkelenzer eine glanzvolle Darbietung im Synchronturnen, was allseits für Aufsehen und viel Applaus sorgte. Nach dem Wechsel folgte Gerätebahn zwei für uns, die zwar ohne Fehler lief, uns aber aufgrund kleinster Spreizunterschiede am Balken wertvolle Zehntel kostete, die am Ende nur Rang vier an diesem Gerät bedeutete. Jetzt waren wir dran mit der Mannschaftsdarbietung im Synchronturnen. Und es wurde ein Fest! Sensationell arbeiteten die Mädchen gemeinsam und brachen in Jubel aus, als Rang eins an dieser Station feststand. 

Auch im Standweitsprung lassen wir keine Federn und werden souverän erster an dieser Station.

Jetzt folgt die Taustation. Fünf bis acht Sekunden brauchen unsere Mädchen etwa, um die vier Meter aus dem Sitzen heraus in die Höhe zu klettern. Lautes Brüllen und Anfeuern in der Halle, die Mädchen geben alles und doch reicht es hier am Ende nur zu Rang drei. 

Enttäuschte Gesichter, aber noch gibt es Hoffnung. Wenn wir erster in der Sprintstaffel werden und Erkelenz dritter werden wir unangefochten vorne liegen. 

Die Staffelwechsel klappen einwandfrei, Jette, Enja, Vivi und Pauli liegen vorne - schon läuft Juna als letzte Läufern im Teilnehmerfeld vorne weg. Aber was macht die Konkurrenz? Erkelenz derzeit auf Rang drei, da rutscht das Staffelband unglücklich von der Schulter, Juna muss korrigieren und verliert wertvolle Zeit, sodass das Team aus dem Regierungsbezirk Münster aufholen kann. Am Ende bedeutet dies mit 2 Hundersteln Rückstand Rang zwei vor Erkelenz und gleiche Rangpunktzahl im Endergebnis.

Was nun? Das Wettkampfreglement besagt: Bei gleicher Rangpunktzahl gewinnt diejenige Mannschaft, die das bessere Ergebnis der Gerätebahnen und des Synchronturnens aufweisen kann. Doch auch hier sind beide Teams gleichauf.

Und jetzt wird es schmerzhaft: Zuletzt entscheidet im direkten Vergleich das Ergebnis am Tau…

So wird man nach einer exorbitant guten Mannschaftsleistung der gefühlte Verlierer des Tages, obwohl es doch Vizelandesmeister heißt!

Nächstes Jahr greifen wir wieder an mit einer Mannschaft, die zu kämpfen weiß und das Goethe-Gymnasium auch in Sachen Fairness und positiver Darstellung im Wettkampfgeschehen gebührend vertreten hat.

Herzlichen Glückwunsch an:

 

Enja Sandt, Paulina Freund, Viviana Tasche, Luca Frank, Juna Duwenbeck, Jette Danker

mit Kirsten Braun, Steffi Liening (betreuende Lehrerinnen) und Lara Glagow (Kampfrichterin)

Relegationsdramen zum Saisonschluss (12.01.20)


„Das ist schon bitter!“ –  Die Enttäuschung stand Mara Steinborn, Stamm-Turnerin der Kunstturnvereinigung Dortmund (KTV), ins Gesicht geschrieben. Zu gerne hätte die 20Jährige ihrem Team noch zum Aufstieg in die Regionalliga verholfen. Doch am Schluss fehlten fünf Zehntel zum entscheidenden dritten Platz beim Aufstiegskampf im bayrischen Unterföhring.

„Wir sind extra einen Tag vor dem Wettkampf angereist, damit wir in Ruhe den gemeinsamen Abend  genießen können und so den Anreise-Stress abmildern“, schildert Mara den Einstieg in das Wettkampf-Wochenende. „Morgens hatten wir nach dem gemeinsamen Frühstück dann noch Zeit zur mentalen Vorbereitung; im Team beraten wir auch das Wettkampf-Outfit inclusive Frisur.“ Denn im Wettkampf selbst muss dann alles stimmen; Gezuppel an den Haaren lenkt nur ab und wird im Übrigen auch von den Kampfrichtern geahndet. 

Der Wettkampf selbst wurde dann zum Nervenkrieg: 11 Teams wollten den Aufstieg in die Regionalliga schaffen, aber nur drei Plätze standen zur Verfügung. Die KTV belegte am Ende mit einem halben Punkt Rückstand auf Rang 3 den fünften Platz. Trainer Mike Graff sieht dennoch eine kleine Chance, in die Regionalliga aufzurücken: „Sollte ein Verein sein Startrecht zurückgeben, stünden wir in den Startlöchern. Und es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass ein Team sich gezwungen sieht, seine Mannschaft zurückzuziehen.“ Immerhin hat auch die KTV Dortmund selbst - nach ihrem grandiosen Aufstieg in die 1. Bundesliga 2018 – angesichts ihrer Personaldecke den Weg ins Oberhaus nicht beschritten. Laut Liga-Statut muss man sich dann auf Regionalliga-Ebene neu qualifizieren. 

Das ging jetzt daneben. „Dementsprechend bedrückt war die Rückreise-Stimmung“, erzählt Mike Graff, „die verpasste Quali trübte die gewohnte Heiterkeit ein.“

Maras Fokus wird fortan nicht mehr auf der aktiven Turn-Karriere liegen. Vielmehr will die Hobby-Fußballerin sich demnächst auf ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten der Stadt Dortmund konzentrieren. 

„Ob es so ganz ohne Turnen geht, weiß ich noch nicht“, sieht die Allrounderin, die sich seit ihrer Kindheit in der Turnhalle tummelt, etwas unsicher in die Zukunft. Doch Trainerin Jutta Horn tröstet: „Dem Turnen bleibst du ja als Trainerin der Turn-Talentschule verbunden. Und letztlich hast du es dann selbst in der Hand und kannst immer mal wieder an die Geräte gehen, wenn dir danach ist.“

Die Lücke zu füllen ist nun Sache der Turnerinnen aus der WTB-Liga. Da stimmt es das Trainer-Duo Horn und Graff zuversichtlich, dass Mia Höcke, Carolina Stein, Lavinia Jäger und Sophia Dvorska am ersten Advent den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft haben. 

Um den Platz in der Regionalliga turnten Mara Steinborn, Julie Albers, Janine Woeste, Cara Bierwirth, Joke Bingmann, Alice Martin, Kira Budde und Nesthäkchen Rabia Kurt. 

Sara Karies ist nationale Vizemeisterin im Jahn-Sechskampf (03.10.19)


Nach neun Stunden der Lohn für sechs schwere Disziplinen: Bei den Deutschen Meisterschaften im Jahn-Sechskampf sprang Sara Karies (DTG) auf das Silber-Treppchen und feierte einen triumphalen Erfolg. Die Freude über den Vize-Titel wurde nur geringfügig dadurch getrübt, dass die Goldmedaille erreichbar gewesen wäre, wenn Sara nicht – stressbedingt durch Probleme mit der Einturnzeit – einen Patzer in der Bodenübung beim Gerätturnen hätte verbuchen müssen. Aber hätte, hätte, … - am Ende war die Freude doch groß!

Jahn-Sechskampf, was ist das eigentlich? Der traditionsreiche Mehrkampf besteht aus den Disziplinen Turnen (Barren und Boden), Leichtathletik (Kugelstoßen und 100m Sprint) und Wassersport (100m Schwimmen und Kunstspringen vom 1-Meterbrett). Zugelassen zu den Deutschen Meisterschaften in dem nach Turnvater Jahn benannten Wettkampf sind nur Sportlerinnen, die in ihrem Landesverband eine hoch angesetzte Mindestpunktzahl erreichen.  Im pittoresken Eutin (Schleswig-Holstein) fanden die nationalen Titelkämpfe statt. 

Sara begann den Wettkampf in den leichtathletischen Disziplinen. Obwohl nicht optimal vorbereitet, rannte sie die 100m in 13,7 Sekunden und schaffte beim Kugelstoßen gar eine neue persönliche Bestleistung von 12,15 Metern. Erst zwei Stunden später begannen die Turndisziplinen. Den Barren hatte Sara mit einer sehr stabilen Übung gut im Griff und konnte 12,45 Punkte verbuchen. Die Bodenübung gelang nicht ganz so gut. Es folgte eine lange Wettkampfpause, bevor Sara gegen inzwischen 21:00 Uhr den Wertungsrichtern einen gelungenen Delphin-Kopfsprung und einen eineinhalb Salto vorwärts vom Ein-Meter-Brett zeigen durfte. Anschließend stieg sie noch für die 100 Meter Freistil ins Becken und kraulte, was das Zeug hielt.

Trotz der zermürbenden Stunden bis zur Siegerehrung gegen 23:00 Uhr stieg die Spannung bei der Verkündung der Sieger ins Unermessliche: Deutsche Vizemeisterin im Jahn-Sechskampf, was für ein Erfolg!

Den Blick immer nach vorn gerichtet betont Trainer Mike Graff: „ Die Vorbereitung auf das Wasserspringen ist am schwierigsten. Die notwendige Art von Sprungbrett bietet nur ein Schwimmbad in Dortmund, und dort ist das Training aufgrund des regulären Schwimmbetriebs kaum möglich. Schade für das Wasserspringen! Diese sehr attraktive Disziplin muss man in Dortmund wohl als ausgestorben betrachten ….“. 

Turnen: Rückzug aus der ersten Bundesliga – Oberliga-Team übernimmt die Tabellenführung  (23.06.19)


 

Trotz der Freude über den glamourösen Aufstieg der Turnerinnen in die erste Kunstturn-Bundesliga zieht die KTV Dortmund ihre Mannschaft zurück. „Ohne Theresa Geyer, die in dieser Saison für Chemnitz starten wird, und ohne die Chemnitzer Unterstützung hätte ein Start auf sehr wackeligen Füßen gestanden. Kira Budde will ein bisschen kürzer treten, und der Nachwuchs ist einfach noch nicht so weit“, erklärt Cheftrainerin Jutta Horn die Beweggründe für den Rückzug. „Ganz zu schweigen von den finanziellen Gesichtspunkten; auch da hätte es ja einiges zu stemmen gegeben“, weiß die Trainerin auch um die ökonomischen Herausforderungen eines Erstliga-Starts.

Um auch den Nachwuchs sinnvoll einzubinden, erschien daher ein Neu-Anfang in der Oberliga der geratenere Weg für die Kunstturnvereinigung Dortmund. Und der war am Samstag von Erfolg gepflastert. Beim Saison-Auftakt am vergangenen Samstag legte Joke Bingmann mit einer unerschütterlichen Vorstellung am Schwebebalken vor: Salto rückwärts, furiose Sprünge und schwierige Drehungen reihten sich tadellos aneinander. Cara Bierwirth bedankte sich dafür am Boden mit einer an Dynamik und Ausdruck hinreißenden Bodenübung.  Am Sprung spielten Alice Martin und Kira Budde ihre ganze Stärke aus, bevor am Barren Nele Bredebusch mit glänzenden Handständen und einem gelungenen Unterschwung-Salto imponierte.

Auch das Landesliga-Team mit Mara Steinborn, Julie Albers, Sophia Dvorska, Lavinia Jäger und Mia Höcke war nicht zu schlagen. Überragende Akteurin unter den acht Mannschaften war hier Mara Steinborn, die an drei Geräten und im Vierkampf zur Topscorerin avancierte. In ihrem Fahrwasser etablierten sich Julie Albers mit einer attraktiven Kür am Boden  und Mia Höcke mit einem tollen Tsukahara am Sprung. 

Die Hörder Vertretung erreichte mit Svenja Kalthoff, Jasmin Gehrmann, Eileen Schäfer, Carlotta Grupe, Sarah Guss und Rike Neuhoff Rang fünf.

 

Dortmunds Turnerinnen weiterhin in Pole Position (23.06.19)


Zur Liga-Halbzeit liegen Dortmunds Oberliga-Turnerinnen weiterhin in Front. Mit einem Vorsprung von vier Tabellenpunkten und fünf erturnten Zählern behaupteten Kira Budde, Alice Martin, Joke Bingmann, Janine Woeste und Anna Barczi ihre Favoritenstellung. Das ist leichter gesagt als getan, denn die personell erstarkte KTV Detmold räumte bei den Kampfrichtern auch ganz schön ab und gewann den Sprung. Am Barren vermisste Dortmund schmerzlich Nele Bredebusch (verletzt), hielt aber mit drei nicht nur gleich-, sondern auch hochwertigen Übungen von Kira, Joke und Alice den Kontakt zur Spitze.

Am Schwebebalken dann zeigten sich die Dortmunderinnen am stabilsten: Janines absolute Domäne ist das gefürchtete Zittergerät ohnehin, und Kira hielt sich tadellos bei virtuosen Drehungen und drei verschiedenen Salti auf dem schmalen Grat. Am Boden zeigte sich ebenfalls Janine in ihrem Element; nichtsdestotrotz machte sich hier das Fehlen der dynamischen Cara Bierwirth bemerkbar, die aber von der Zuschauertribüne ihre Crew anspornte. 

Trainerin Jutta Horn hatte ob der Verletztenliste Nachwuchstalent Anna Barczi aus dem Landesliga-Kader in die Oberliga hochgezogen – und Anna dankte mit einer sehenswerten Balkenübung und einer technisch ausgefeilten Boden-Darbietung. Jutta Horn ist vollauf zufrieden: „Wir haben einen starken homogenen Kader. Da können wir den ein oder anderen Ausfall verkraften, ohne an Wettkampfstärke einzubüßen.“

In der Landesliga machen derweil Mia Höcke, Mara Steinborn, Julie Albers, Sophia Dvorska, Lavinia Jäger und Rabia Kurt den Durchmarsch: Mia Höcke sorgte – ungeschlagen am Sprung -, ebenso wie Topscorerin Mara Steinborn dafür, dass der Konkurrenz bisweilen der Atem stockte. Am Balken brannte Mara ein Feuerwerk an Schwierigkeiten ab, an dass niemand auch nur annähernd herankam. Auch am Boden erzielte sie den Top-Wert, doch zog hier Julie Albers mit einer originellen Darbeitung und ausgefeilter Technik fast gleich. 

Die Hörder Vertretung konnte den TV Letmathe hinter sich lassen und schob sich mit Svenja Kalthoff, Jasmin Gehrmann, Eileen Schäfer, Carlotta Grupe, Sarah Guss und Rike Neuhoff Rang vier vor.  Ein Vorstoß in das Relegationsquartett zum Aufstieg ist damit in erreichbare Nähe gerückt. 

In der Landesliga 2 stehen hingegen die Zeichen trotz einer an drei Geräten starken Sarah Karies eher auf Abstieg. Das Glück des Balkenturnens stand diesmal nicht auf Dortmunder Seite, wenngleich die Kampfrichter Enja Sandt eine hohe technische Perfektion bescheinigten. Auch am Boden fiel das Team mit Sarah Karies, Enja Sandt, Ronja Bredebusch, Helena Siebert, Pina Donschen und Lena Deska aufgrund noch ausstehender Schwierigkeiten zurück. 

Mithin hält die KTV-Truppe hier die rote Laterne, ohne dass ein Kandidat zur Weitergabe des Lichts in Sicht wäre. 

Sofia Dvorska mit Bronze beim Landes-Cupturnen (24.03.19)


Beim Landes-Cup des Westfälischen Turnerbundes gelang es Sofia Dvorska mit einem hervorragenden dritten Platz, sich überregional zu empfehlen. Insbesondere am Balken beeindruckte sie mit einer Vielzahl an verschiedenen, allesamt sehr schwierigen Drehsprüngen, die ihr zu Recht eine hohe Note (13,0 P.) einbrachten.

Ob sie auf Rang drei die Chance hat, sich als Nachrücker für den DTB-Cup zu qualifizieren, bleibt für die Sechzehnjährige momentan noch offen.

Clubkameradin Alice Martin (beide KTV Dortmund), die am Sprung mit einem hohen Tsukahara ambitioniert in den Wettkampf gestartet war, hatte am Balken etwas Pech und fiel dadurch auf Rang 6 zurück.  Schön anzusehen war indes ihr Schraubensalto am Boden. Lavinia Jäger erreichte Platz 13.

In der Damenriege zeigte Jana Keßler (11.) erstmals die Riesenfelge am Barren und stellte damit sich und Trainerin Lisa Engels zufrieden.

Bereits am Vortag waren Amelie Dreising, Leonie und Emily Schroer sowie Lorena Stocker im etwas leichteren Wettkampf LK2 gestartet. Dabei gelang Amelie in der Jugendklasse ein eindrucksvoller Überraschungssieg dank einer gelungenen Barren-Darbietung, sie von der Konkurrenz nicht zu toppen war, und einer furiosen Bodenübung. Auch Leonie Schroer (9.) zeigte – ebenso wie Schwester Emily (16.) und Lorena Stocker (25.) ihre beste Leistung am Boden.