Aktuelle Berichte

Sieben auf einen Streich: Erfolg der KTV-Turnerinnen (17.09.17)


Beim Landespokal der Westfälischen Mannschaften in Rheda-Wiedenbrück konnten die KTV-Turnerinnen sich erneut gegen sieben weitere Mannschaften durchsetzen und sich für den Bundespokal qualifizieren.

Zwei Punkte Vorsprung sorgten für eine ausgelassene innerhalb des Teams mit Joke Bingmann, Dana Coerdt, Sophia Eichelsbacher, Mia Höcke und Mara Steinborn.    

v.l.: Mia Höcke, Sophia Eichelsbacher, Nele Bredebusch, Dana Coerdt, Joke Bingmann. Es fehlt: Mara Steinborn
v.l.: Mia Höcke, Sophia Eichelsbacher, Nele Bredebusch, Dana Coerdt, Joke Bingmann. Es fehlt: Mara Steinborn

„Der große Zusammenhalt und der einende Teamgeist sind entscheidende Faktoren, die zum Sieg und den guten Einzelleistungen beitrugen“, kommentiert Trainerin Janina Ernst. So sicherte sich Mara Steinborn gleich an zwei Geräten, nämlich am Sprung und Schwebebalken, die Höchstwertungen der Kampfrichter. Einen grandiosen Vierkampf lieferte Mia Höcke ab und schob sich in der Einzelwertung verdient an die Spitze des starken Teilnehmerfeldes (52,90 P.). Aber auch Dana Coerdt und Nele Bredebusch trugen durch saubere und sichere Vierkämpfe erheblich zu dem Mannschafterfolg bei. Unverzichtbar am Barren erwies sich Sophia Eichelsbacher.

Da in diesem Wettkampf vier statt der üblichen drei Übungen in die Mannschaftswertung einfließen, wird mannschaftliche Geschlossenheit deutlich honoriert, wovon das KTV-Team profitierte.    

h.v.l.: Mara Steinborn, Joke Bingmann, Dana Coerdt, Nele Bredebusch, Sophia Eichelsbächer, Mia Höcke. v.v.l.: Ronja Bredebusch, Alice Martin,  Pina Donschen und Lavinia Jäger
h.v.l.: Mara Steinborn, Joke Bingmann, Dana Coerdt, Nele Bredebusch, Sophia Eichelsbächer, Mia Höcke. v.v.l.: Ronja Bredebusch, Alice Martin, Pina Donschen und Lavinia Jäger

Mit einer zweiten Mannschaft der KTV Dortmund starteten Ronja Bredebusch, Pina Donschen, Alice Martin und Lavinia Jäger. Die junge Equipe um Trainer Mike Graff schaffte es insgesamt auf den 7. Platz.

Wer von den Turnerinnen letztlich in der Auswahlmannschaft des Westfälischen Turnerbundes am 18./19.11.2017 in Krefeld starten darf, ist noch offen. Da der Wettkampf für zwei Altersklassen ausgeschrieben ist (AK12-15 und AK16-29), werden sicherlich einige der erfolgreichen Turnerinnen nominiert werden, da sind sich die Trainer Janina Ernst und Mike Graff sicher!    


Flairvolles Turnen eröffnet die Ruhr-Games (06.07.17)


Schlag auf Schlag geht es derzeit im Turnen zu. Gerade war noch Turnfest, schon stehen die Ruhr-Games mit internationaler Beteiligung an. Da kommt man aus dem Wettkampf-Modus kaum noch heraus.

War es noch Turnfest bedingter Schlafmangel oder kaufte die internationale Konkurrenz den Dortmunderinnen den Schneid ab?

Den Eröffnungswettkampf der Ruhr-Games (Altersklasse 12-15 Jahre) gewann die niederländische Delegation „Flik-Flak“  deutlich vor der KTG Heidelberg und lieferte dabei so manchen sportlich-ästhetischen Leckerbissen ab. Ausrichter Dortmund platzierte sich hinter dem Internationalen Team „Youth International“ auf Rang fünf vor der noch jungen Delegation aus Novisad.

In der Hauptklasse (16-21 Jahre) dominierte zwar die Kunstturnvereinigung Dortmund mit Kira Budde, Sophia Eichelsbacher, Mia Höcke, Leonie Schmedthenke, Chiara Blomberg und Lena Deska vor der internationalen Riege. Doch den Vogel schoss die Holländerin Tisha Vollemann ab: Am Sprung zeigte sie einen hochklassigen Yurchenko-Sprung mit Schraube; auf der Bodenfläche war sogar ein blitzsauberer Tsukahara zu sehen.

Sozialdezernentin Birgit Zörner und der SSB-Geschäftsführer Matthias Grasediek, die zur Eröffnung der Ruhr-Games das Geschehen verfolgten, fühlten sich mal in den Dschungel, mal ins Roboter-Zeitalter versetzt oder von orientalischem Flair umhaucht; so künstlerisch hochwertig und anschaulich waren die Choreographien der Turnerinnen – ein wahrer Augenschmaus.     

Unbedingt sehenswert  war auch die schwierige Barrenübung von Leonie Schmedthenke sowie ihre sportlich-elegante Boden-Präsentation. Merle Müssemann wartete am Balken mit einem schwierigen Durchschlagsprung als Angang auf.

Nicht wenige unter den fachkundigen Zuschauern fühlten sich angesichts der originellen Präsentationen an den Internationalen KTV-Pokal aus den 90er Jahren erinnert; die internationale Atmosphäre tat der Veranstaltung spürbar gut, brachte neue Ideen und setzte kreative Impulse frei für den Einstieg in die zweite Saisonhälfte.

Ein besonderer Dank gilt dem Ausrichter Dortmund, der trotz der terminlichen Enge zum Turnfest dieses glänzende Auftakt-Event der Ruhr-Games zu stemmen wusste. Auch Karsten Struck, der für den Kampfrichter-Einsatz verantwortlich zeichnete, wusste das Engagement seiner Crew zu schätzen.    


Oberliga Mannschaft der KTV Dortmund wird Vizemeister (29.06.17)

Einmal erster und zweimal zweiter Platz in der WTB Oberliga führten dazu, dass die Mannschaft um Nele Bredebusch, Joke Bingmann, Dana Coerdt, Sophia Eichelsbacher, Mia Höcke, Mara Steinborn und Mareike Freund wieder mal ganz vorne im Oberhaus der WTB - Liga mitspielten. Obwohl das Team nach Rangpunkten Viezemeister wurde, hatten die Mädchen am Ende dennoch mehr Wettkampfpunkte erturnt als der Sieger aus Ibbenbüren.

Ihre Klasse bewiesen die Damen gleich am ersten Gerät dem Sprung: Hier turnten Mareike, Mara und Sophia zudem die Tageshöchstwertungen, obwohl Mara und Sophia mit Fußproblemen gehandicapt an den Start gingen. Das zweite Gerät, der Barren, lief sehr gut. Beste Turnerin der KTV an diesem Gerät war Nele Bredebusch. Nur Ibbenbüren war in der Lage, am Stufenbarren mehr Punkte als die Dortmunderinnen zu turnen. Der Zitterbalken erwies sich als sehr standfest, sodass auch hier viele Punkte heraussprangen. Die Bestleistung im Team zeigte Mara Steinborn, welche ihre Übung mit einem sauberen Schraubensalto rückwärts beendete. Am letzten Gerät, dem Boden, half Sophia Eichelsbacher aus, da Joke Bingmann wegen Knieproblemen nicht antreten konnte. Dana Coerdt und Mia Höcke erreichten hier Tagesbestleistungen. 

„Wenn wir mit einem verletzen Knie und zwei Turnerinnen mit Bänderproblemen im Sprunggelenk noch stolzer Vize-Sieger werden, hätten wir mit einer heilen Truppe auch gewinnen können“, sagte Trainer Mike Graff mit Blick auf die wenigen Zehntel, die zum Titelgewinn fehlten.

 

 

Rang 7 in der Verbandsliga und Kampfansage für die Relegation

Im Verbandsliga-Durchgang turnten Pia Zimmermann, Franziska von Klopotek, Lena Deska, Alice Martin, Ronja Bredebusch und Pina Donschen um den Klassenerhalt. Am Ende muss die KTV Dortmund mit Platz 7 in die Relegation.    

Ohne Lavinia Jäger turnten Lena und Alice am Boden stabile Punkte. Pina und Ronja, den jüngsten der Mannschaft, fehlen an diesem Gerät noch ein paar Schwierigkeiten, um zu den älteren Turnerinnen aufschließen zu können, dennoch turnten sie sehenswerte Übungen. Große Überraschung am Sprung, denn Alice Martin gelang es, sich als viertbeste Turnerin nahe an das Führungstrio zu bringen. Der Stufenbarren, das Paradegerät dieses Teams, warf am Ende ein paar Fragen auf. Lena Deska turnte – wie zuletzt schon – eine Bombenübung, von den Kampfrichtern zurecht gewürdigt. Ronja und Alice wurden hingegen trotz guter Übungen nur mit wenigen Punkten bedacht.

Der Balken wollte an diesem Samstagmorgen nicht mit den Mädchen zusammenarbeiten. So kam es, dass jede Turnerin der KTV mindestens einmal das Gerät ungeplant verließ. Die beste Darbeitung stammte von Pia Zimmermann.

„Es fehlt uns immer noch an Wettkampfstabilität. Vieles, was im Training klappt, gelingt noch nicht im Wettkampf, weil der Kopf zu nervös und die Gedanken zu wuselig sind. Hier müssen wir an der mentalen Stabilität nachrüsten“, ist das Fazit von Trainer Mike Graff, welcher für die Relegation schon einen Plan in der Tasche hat, welcher helfen soll, die Relegation zu meistern.