Aktuelle Berichte

Jubel im Dortmunder Lager: KTV Dortmund führt 3. Bundesliga an (19.10.17)


„In der Tabelle Rang eins: Kunstturnvereinigung Dortmund mit Janine Woeste, Kira Budde, Theresa Geyer, Chloé Casterot, Silvie Wentzell und Maila Rüter.“ Jubel bricht sich Bahn bei der Siegerehrung in der dritten Bundesliga der Turnerinnen. Ein Wettkampf steht zwar noch aus, doch die Ausgangsbasis für den direkten Wiederaufstieg in die zweite Liga scheint glänzend.

„Die Mädchen waren alle sehr konzentriert unterwegs. Sie haben sich gegenseitig unterstützt und demonstrierten nach außen und innen ein wunderbares Mannschaftsgefüge“, ist Trainerin Jutta Horn begeistert von dem Erfolg.

So turnte Theresa Geyer, ihres Zeichens deutsche Jugendmeisterin am Stufenbarren und Schwebebalken, sich am Barren in einen zweistelligen Punktebereich, was nur insgesamt vier Turnerinnen gelang. Am Balken ließ sie gar alle Konkurrentinnen stehen und setze sich mit 12,45 Punkten deutlich vom Teilnehmerfeld ab.  Brillant bestach die 13jährige Schülerin, Jüngste im Team, durch eine atemberaubende Sicherheit im Vortrag ihrer Darbietungen.

Ähnlich imposant ging Janine Woeste zu Werke. Ihre mit Doppelsalti und Schrauben gespickte Bodenübung trug sie leichten Fußes und derart elegant vor, dass sie niemand toppen konnte.

Als wertvolle Punkte-Lieferantin erwies sich Kira Budde am Barren: Dynamisch und schwungvoll drehte sie ihre Riesenfelgen mal mit, mal ohne Schraube, um den Holm, und schwindelig wurde dabei höchstens dem Zuschauer. Auch auf Silvie Wentzell ist Verlass: Dank ihr wurde die KTV das beste Boden- und Balken-Team des Wettkampfs.

Chloé Casterot trug mittels ihrer Dynamik am Sprung zu dem tollen Ergebnis ebenso bei wie Maila Rüter, die am Barren, Balken und Boden zum Einsatz kam und fehlerlos blieb.

Der letzte Liga-Wettkampf findet im November in Dresden statt, und Trainerin Jutta Horn frohlockt: „Ein Aufstieg in die zweite Bundesliga scheint tatsächlich im Bereich des
Möglichen.Wir sind motiviert und werden engagiert trainieren!“

Drei Vize-Titel gehen nach Dortmund (19.10.17)


Carolina Stein ist Vize-Westfalen-Meisterin im Turnen.

Bei den Westfälischen Nachwuchs-Meisterschaften der Turnerinnen erzielte Carolina Stein (KTV Dortmund, AK10) mit einem beeindruckenden Vierkampf den Vize-Titel hinter der Detmolderin Johanna Sahl.

 

"Caro" stieg beherzt in den Wettkampf ein und setzte am Sprung und Barren die Maßstäbe. Erst am Balken gelang es Johanna, etwas Boden gutzumachen, obwohl Caro auch hier mit einer stabilen Übung sehr zu gefallen wusste. Entschieden wurde die Partie letztlich am Boden, wo die Kampfrichter die Darbietung der Detmolderin als etwas stärker bewerteten.

Enja Sandt (4./KTV Dortmund) hatte dahinter lange den Bronzeplatz im Blick, musste diesen Traum aber am 10cm schmalen "Zitterbalken" begraben, wo nicht alles zu vollster Zufriedenheit gelang. Einen Sieg gab es am Ende für die beiden Goethe-Schülerinnen dennoch: Sie gewannen die Mannschaftswertung vor Siegen, Bünde und Detmold.

"Bereits jetzt schon sieht man, dass in ganz Westfalen nicht einmal zwei Dutzend Turnerinnen in der Lage sind, das enorm anspruchsvolle Programm des Deutschen Turnerbundes zu bewältigen", kommentiert Trainerin Filiz Quandel die Ergebnisse, "und wir gehören da zur Führungsspitze. Darauf können wir alle mächtig stolz sein!"

Tatsächlich stellt das Programm der Altersklasse 10 tendentiell die Weichen: Hier entscheidet sich, wer weiter auf Nationalkader-Kurs bleibt und wer den leichteren Weg in das modifizierte Kür-Programm antritt.

Noch ein Jahr Zeit bis dahin hat Anna Barczi, die mit dem Hauch von zweieinhalb Zehntelpunkten am Gold-Podest vorbeischrammte (2./KTV). Eine grandiose Balken-Übung machte zwar die Trainer sprachlos, doch hatte Alissa Schmal (1./TuSpo Meißen) das bessere Barren-Ende für sich. Elisa Karaca (5./KTV), stark am Sprung und Barren, geriet am Balken und Boden etwas ins Hintertreffen, bleibt aber auf Schlagdistanz zu den Podestplätzen.

Das dritte "Silber" für Dortmund holte Laurentina Jäger (KTV/AK8) vor Elina Kühl (7.) und Rosalie Beisenherz (8.). Bei den Jüngsten sammelte Carolina Petersmann mit nur drei Geräten 33,55 Punkte (25./KTV Dortmund).

 

In der Mannschaftswertung holte die KTV Dortmund drei zweite Plätze in der AK7, 8 und 9.

KTV Dortmund behauptet sich in der Relegation zur Verbandsliga (19.10.17)


In der Relegation zur Verbandsliga konnten sich die KTV-Turnerinnen Rike Neuhoff, Jasmin Gehrmann, Eileen Schäfer und Svenja Kalthoff behaupten.

Ohne Nicole Szwed, die am Boden gern ihre hochwertigen gymnastischen Sprünge in die Waagschale wirft, schien die Personaldecke doch recht dünn. Doch das Hörder Quartett machte aus der Not eine Tugend und zeigte, wieviel geht mit Teamgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit. Ohne größere Patzer hielt sich die Crew wacker und trotzte der personell durchaus überlegenen Konkurrenz. Mit Rang zwei bewiesen die Turnerinnen, dass auch in der kommenden Saison mit ihnen in der Verbandsliga zu rechnen ist.

Ähnliches hätte gern das DTG-Team, das auf westfälischer Ebene unter dem Namen KTV6 startet, bewiesen. Alice Martin, Ronja Bredebusch, Lavinia Jäger, Pina Donschen und Lina Kober konnten aber die verhinderte Pia Zimmermann nicht zur Gänze kompensieren. Obwohl die junge Crew insbesondere am Stufenbarren gut mithalten konnte und sich auch am Balken wacker hielt, reichte es am Boden letztlich nicht, zu den Qualifikanten aufzuschließen. Mit Rang 6 der Relegationsrunde geht es für die jungen Turnerinnen in der kommenden Saison in der Landesliga 1 weiter.

 

Den Aufstieg in die Landesliga 2 haben derweil  Kathrin Ewert, Frederike Halle, Larissa Hill, Sofia Dvorska, Helena und Ronja Siebert sowie Fee Lieber knapp verpasst. Nach einer imposanten Qualifikation für die Relegationsrunde sah sich das Septett elf Konkurrenten gegenüber, von denen fünf für die Landesliga 2 zugelassen werden sollten. Hochmotiviert, wenngleich sehr angespannt, ging es an die Geräte. Eine gute Ausgangsbasis erturnten sich die Damen am Boden, doch blieb die Leistung am Sprung hinter den Erwartungen zurück.  Am Barren wieder in Hochform, erwies sich am Ende der Balken als wahres „Zittergerät“. Mit dieser Berg- und Talfahrt  landete die Mannschaft am Ende auf einem guten 7. Platz, verbleibt aber damit in der Gauliga.