Aktuelle Berichte


KTV-Trainingszentrum in neuem Gewand (16.10.18)


Das Trainingszentrum der KTV Dortmund erstrahlt in neuem Glanz!

Nach fünfmonatiger Planungszeit war der letzte Schultag vor den Sommerferien gleichzeitig Startschuss für den Umbau. Alle Kinder, Aktive und einige Eltern halfen, die beiden alten Schnitzel-Gruben abzubauen.

Danach ging's los: Sechs hochmotivierte Turnerinnen fanden Zeit und Lust, die Holzkonstruktion der neu einzurichtenden Gruben selber zu bauen. Dadurch erhielten sie Einblick in viele physikalisch-technische Gegebenheiten, die ihnen ein neues Verständnis von Sport und Sportgeräten vermittelt haben. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich hier ein neues Talent zur Geräte-Herstellung? Auch Rudolf Spieth und Ernst Reuter, ehemals aktive Turner, haben einmal so angefangen ...

Schwergewichtig wurde es, als die Hebebühnen für die Sprung-Anlagen geliefert wurden. Eine Hebebühne wiegt drei Tonnen! Sie mussten mittels eines Krans in die Halle gebracht werden.

Auch um die Hallendecke zu begutachten,  war eine riesige Hebebühne notwendig. Das war absolute Millimeter-Arbeit!! - Seitdem prangen Kreide-Sprüche am Holzgebälk unter dem Dach.

"Insgesamt wurden drei Tonnen Holz verbaut", erzählt David Mau, Initiator und Planer des Umbaus. Ihm ging es angesichts der vielen oft in Eigenregie hergestellten Hilfsgeräte in erster Linie um die Sicherheit der Turnerinnen. "Die ist nun gewährleistet", freut sich Mau.

Durch einen kompetenten Mitarbeiter der Firma Spieth, zwei engagierte Väter und die Mithilfe der sechs Unermüdlichen ließ sich der Umbau in nur zwei Wochen realisieren.

Nun ist das Zentrum neu aufgestellt mit zwei Schnitzelgruben am Sprung, Trampolin und Barren/Reck. Bis auf einige Schönheitsreparaturen ist alles im Lot. Für die Turnerinnen hat derweil die Trainingsphase wieder begonnen: Mit neuem Elan zu neuen Zielen.

Sophia Dvorska erkämpft sich Ticket zum Bundespokal der Turnerinnen (16.10.18)


Für viele ist der Landespokal der Turnerinnen als erster Wettkampf nach der Sommerpause „nur“ eine Standortbestimmung. Nicht so für Sophia Dvorska, die antrat, sich für die Auswahlmannschaft für den Bundespokal zu qualifizieren: Mit Erfolg! Der Verband nominierte sie für den Prestige-Wettkampf im November in Bergloh bei Osnabrück. 

Sophia startete mit einer glänzenden und hochdotierten Balken-Übung in den Wettkampf, der ihr reichlich Schwung für ihre Boden-Performance mitgab. Dennoch reichte der Schwung nicht, hier zu den starken Turnerinnen aus Wüllen und Bielefeld aufzuschließen, die ihr hier ganze zwei Punkte abnahmen. Auch am Sprung und Barren kam Sophia gut durch den Wettkampf. 

Neben Sophia als Einzelturnerin bestritt auch eine KTV-Equipe den Mannschaftswettkampf. Stärkste Dortmunder Turnerin war Mara Steinborn; vor allem am Boden brachte die routinierte Athletin die Kampfrichter hinter sich (14,1 P.). Joke Bingmann steuerte eine gelungene Barrenübung zum Mannschaftsergebnis hinzu, während Alice Martin am Sprung punkten konnte. Lina Kober gefiel  mit einer spritzigen Bodenübung. Zusammen mit Lavinia Jäger, die am Boden ihr bestes Ergebnis zeigte, gehörte sie zu den Jüngsten der sich in diesem Wettkampf präsentierenden Damen. 

Am Ende kam das KTV-Team, das aufgrund von WTB-Regeln auf die nur außer Konkurrenz zugelassene Mia Höcke verzichten musste, über einen siebten Platz nicht hinaus. „Als Einstieg in die Herbst-Saison darf man zufrieden sein“, bilanzierte Trainer Mike Graff. „Dass noch nicht alles in Reinform gelingen würde, war abzusehen; uns ging es in erster Linie darum, Erfahrung zu sammeln und die trainierten Übungen und Elemente unter Wettkampfbedingungen zu zeigen.“  

 

Liga-Endkampf 2018 (04.08.18)


Vize-Meister in der Oberliga: KTV Dortmund

Vize-Meister der Oberliga sind Mara Steinborn, Mia Höcke, Cara Bierwirth, Alice Martin, Joke Bingmann, Dana Coerdt, Sophia Eichelsbacher und Nele Bredebusch.

Nachdem Detmold bereits nach Rangpunkten in der Tabelle uneinholbar vorn lag, fiel für die Dortmunder Oberliga-Turnerinnen nicht sonderlich ins Gewicht, dass sie ohne Mara Steinborn, Nele Bredebusch und Sophia Eichelsbacher in die Final-Runde gehen mussten.

Hinter der hervorragend aufgelegten Miriam Bergmann (KTV Detmold) punkteten die  Dortmunderinnen  in vielen Belangen, allen voran Mia Höcke, die am Sprung und Balken  ausnehmend gut gefiel.  Die frisch gebackene Abiturientin zeigte jenseits schulischer Belastungen einen furiosen Vierkampf, der sie als Zweitbeste des Teilnehmerfelds auszeichnete.

Cara Bierwirth findet nach ihrem Auslandsjahr immer besser in die Turnszene zurück: Ihre stabile wie gleichwohl originelle Balken-Kür war ein Highlight des Wettkampfs. Auch am Barren zog sie sich sehenswert aus der Affäre; Joke Bingmann machte ihre Sache hier ebenfalls gut.

Am Sprung steuerte Alice Martin viel zum guten Mannschaftsergebnis ein; Dana Coerdt zeigte ihre beste Leistung am Boden.

Verbandsliga: Aufstiegs-Relegation knapp verpasst

Im Endkampf der Verbandsliga konnte Dortmund endlich wieder auf Jasmin Gehrmann zurückgreifen. Mit einem routinierten Vierkampf gab sie der Mannschaft mit Eileen Schäfer, Fabienne Wolf, Nicole Szwed und Sarah Guss den nötigen Rückhalt.

Für die meisten Punkte sorgte indes Fabienne: Ihre exzellente Boden-Darbietung katapultierte sie auf den dritten Platz der inoffiziellen Einzelwertung.

Knapp verpasst hat das Verbandsliga-Team als Fünfte die Aufstiegs-Relegation.

Landesliga I: Youngsters übernehmen Verantwortung

In der Landesliga hieß es für die noch junge Equipe Verantwortung übernehmen. Nachdem sich am Vorabend des Wettkampfs Julie Albers und Carolina Stein verletzt hatten, mussten Sarah Karies, Pina Donschen, Ronja Bredebusch, Lina Kober, Rabia Kurt, Lavinia Jaeger und Enja Sandt in die Bresche springen und die starken Vierkämpferinnen ersetzen. Und die Mädchen wurden dem in sie gesetzten Vertrauen vollauf gerecht: Sara Karies zeigte stabile, saubere Übungen und Lina Kober präsentierte einen ausgezeichneten Vierkampf mit Höhepunkten am Boden.

Rabia versuchte sich mit dem Tsukahara über den Sprungtisch erstmals an einer Salto-Variante am Sprung und kam auch gut durch ihre Balken-Übung. Lavinia, die erst wenige Stunden zuvor noch in   Barcelona an einem Tanzwettbewerb teilgenommen hatte, meisterte den unerwarteten Auftritt in der Landesliga mit tollen Leistungen.

Lohn für Turnerinnen war ein sechster Tabellenrang: "Damit haben wir uns eine ordentliche Ausgangsbasis für die Relegation im Herbst erarbeitet, der ich guten Muts entgegensehe", wagt Trainer Mike Graff einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft.

 

 

Westfälische Meisterschaften 2018 (04.08.18)


Mit vier Titeln und weiteren sechs Treppchen-Plätzen avancierte die KTV Dortmund bei den Westfälischen Meisterschaften der Turnerinnen zum erfolgreichsten Club im WTB.

Ganz vorne: Bundesliga-Turnerin Kira Budde. Sie präsentierte zum Ende der Frühjahrssaison einen stabilen Vierkampf und zeigte eine bundesliga-reife Barrenübung, mit der sie die 10-Punkte-Marke deutlich knackte. Mia Höcke erzielte als Zweite mit ihrem Tsukahara viele Punkte und bewies Sicherheit am Balken.

Joke Bingmann (2.) scheint sich zu einer Barren-Spezialistin zu mausern, hatte sie hier doch die spätere Titelträgerin aus Bünde fest im Griff. Trainingsziel der Vize-Meisterin in der Altersklasse 15 muss nun ein schwierigerer Sprung sein, wenn sie zu Nina Wormuth (1./Bünde) aufschließen will.  Alice Martin überzeugte als Dritte insbesondere am Sprung-Tisch.

 

Die erfolgreichste Turnerin Dortmunds, Theresa Geyer, gönnte sich eine Pause: Sie hatte die Woche zuvor die Qualifikation zur Jugend-Europameisterschaft mitgeturnt und erstmals einen gelungenen Jägersalto am Barren präsentiert. Angesichts des möglichen Sprungs auf die internationale Bühne turnte jedoch die Nervosität mit und produzierte einige Fehler (8.).

In Abwesenheit der Bundeskader-Athletin schielte Dana Coerdt auf den Titel, wusste mit einer neuen Balkenübung zu gefallen und überzeugte auch am Boden mit schwierigen Elementen und ausdrucksstarker Darbietung. Gegenüber der Siegerin Julie Tiemeier aus Bünde geriet sie jedoch am Sprung ins Hintertreffen, doch ist auch die Vize-Meisterschaft ein schöner Erfolg für die Goethe-Gymnasiastin.

Einen Kracher aus Dortmunder Sicht landete Lina Kober, die am Balken eine glänzende Übung aus dem Ärmel zog und sich damit auf den Bronze-Rang in der Alterklasse 13 schob. Lavinia Jäger, Pina Donschen und Ronja Bredebusch kamen gut durch den Wettkampf und belegten die Ränge fünf und sechs, wobei Pina und Ronja das Kunststück gelang, die exakt gleiche Punktzahl im Vierkampf zu erreichen (6./34,1 P.). Das spricht für die Leistungsdichte in der Jugendriege der KTV Dortmund.

Leichtes Spiel, da keinen Gegner schien Rabia Kurt in der AK12 zu haben. Kurzerhand setzte sie sich eigene Ziele, nämlich die seit Jahresfrist neu erlernten Elemente zu zeigen. Dies gelang mit Riesenfelgen am Barren, einem Tsukahara am Sprung und einer Schraube am Boden, so dass auch ihr Titel aller Ehren wert ist.

Nachdem die Dortmunder Titel-Aspirantin Carolina Stein ihre Teilnahme mit gebrochenem Zeh absagen musste, lastete die Verantwortung, den Ausrichter Dortmund gut zu vertreten, in der AK11 auf den Schultern von Enja Sandt. Sie machte ihre Sache ordentlich und zeigte eine gute Ausführung, konnte aber in der Schwierigkeit noch nicht mit dem Führungstrio mithalten.

Der Sieg in der AK10 ging indes mit Bravour nach Dortmund: Anna Barczi zeigte der Konkurrenz mit ihrem Sprung, wo der Hammer hängt. Ihre hervorragende Grundlagen-Ausbildung machte auch die Balken- und Bodenübung überaus sehenswert; die tollen Spreizwinkel lassen einen Balken-Sturz da glatt in Vergessenheit geraten.

Für das Führungstrio in der AK9 war der Saisonhöhepunkt eigentlich der Turntalentschulpokal in Chemnitz eine Woche zuvor. Insofern galt es für Rosalie Beisenherz (1./Dortmund), Helene Stenert (2./TVE Greven) und Laurentina Jaeger (3./Dortmund) in erster Linie, ihre Nominierung für Chemnitz zu bestätigen. Rosalie konnte dabei ihre Leistung noch einmal steigern und gewann vor allem durch ihre Ausdrucksstärke und Sicherheit. Laurentina zeigte den besten Sprung, musste aber am Balken und Boden zwei Fehler hinnehmen und Helene Stenert davon ziehen lassen. Alle drei bewiesen, dass der nationale Auftritt ihnen Souveränität eingebracht hat.

Ihren ersten Wettkampf auf Landesebene absolvierten Isabell Klimasch (AK8) und Lana Ducksch (Ak7); Caroline Petermeier erwischte keinen Sahne-Tag; in ihr steckt mehr als der 13. Platz vermuten lässt. 

Die KTV Dortmund bewies mit der kurzfristigen Ausrichtung der Meisterschaft, für die lange nach einem Austragungsort gesucht worden war, dass sie zu Recht auf allen Ebenen eine führende Rolle im WTB einnimmt, während andere Clubs sich hier aus der Verantwortung stehlen. Dennoch zehrt  die Mehrfachbelastung der ehrenamtlichen Übungsleiter, die neben einem enthousiastischen Einsatz für ihre Schützlinge in Training und Wettkampf so auch planerische und organisatorische Aufgaben stemmen mussten, an den Kräften.  

KTV mit Erfolgen bei den Deutsche Jugend- u. dt. Seniorenmeisterschaften (09.05.18)


Theresa Geyer, Kunstturnerin der KTV Dortmund, erreichte bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Altersklasse 14 einen imposanten vierten Platz von 21 qualifizierten Starterinnen. Bereits der Weg durch die Qualifikation ist alles andere als ein Zuckerschlecken für die Turnerinnen, denn sowohl die Kadernormen wie auch die Qualifikationshürden vom Deutschen Turnerbund sind außerordentlich hoch gehängt, um nur international erfolgversprechende Talente zu fördern.

Theresa hat mit ihrem vierten Platz bewiesen, dass sie ein solches Talent ist.

Die doppelte Deutsche Jugendmeisterin von 2017 am Barren und Schwebebalken musste am  Boden beginnen. Es folgte mit einem hohen Tsukahara eine schwierige Salto-Variante über den Sprungtisch, wobei sie die Landung geringfügig korrigieren musste.

Endlich an ihrem Parade-Gerät, dem Barren, zauberte sie eine gelungene Übung, für die die Kampfrichter die dritthöchste Note zogen (11, 5 P.). Bestechende Schwierigkeiten zeigte das Dortmunder Ausnahme-Talent auch am Balken, z. B. eine ganze Drehung im Standspagat.

In einer engen Spitze, wo jeder jeden schlagen kann, rangierte die Dortmunderin am Ende hinter Aiyuh Zhu (Köln) sowie ihren Trainingskollegen Jasmine Haase und Emma Malewski (beide Chemnitz-Altendorf) auf Rang vier.

Zwei Geräte-Final-Einsätze waren das Trostpflaster für den verpassten Treppchen-Platz.

Im Balken-Finale zeigte Theresa Geyer dann eine der schwierigsten Übungen, was aber von den Kampfrichtern nur begrenzt belohnt wurde (4.). Im Barrenfinale (4.) vollendete sich für Theresa dann die "Meisterschaft der vierten Plätze".

Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften belegte Kirsten Braun einen guten 8. Platz. Gerätefinals gibt es in diesem Wettkampf nicht, so dass ihrer Barrenwertung als beste des gesamten Teilnehmerfeldes ein besonderer Stellenwert zukommt.

Ralf Bredebusch musste seinen Einsatz krankheitsbedingt absagen.

JtfO – Bundesfinale: Die Turnerinnen mischen Berlin auf!


Erst in der Handballhalle, dann im Bundestag und auf der Straße.

Aber für den Wettkampf ging’s dann fokussiert zur Sache. Unter den Augen der mitgereisten Fans und der Schulleitung persönlich hieß es nach einer kurzen Mannschaftsbesprechung: ran an die Geräte.

Die erste Bahn mit Schwebebalken, Boden, Barren lief tadellos – Rabia Kurt beeindruckte hier mit einem sekundenlangen Handstand, der den Kampfrichtern alle Zeit der Welt gab festzustellen, dass es nichts abzuziehen gab.

Es folgte das Synchronturnen, das vor allem volle Konzentration verlangt. Bestechend im Gleichklang präsentierten sich hier Friederike Sassenberg und Sarah Thomas.

Die nächste Station umfasste zwei Athletik-Prüfungen. Es galt, in Windeseile eine Stange emporzuklettern und drei möglichst weite Standweitsprünge in Folge zu zeigen. Carolina Stein gelang dies am besten, wobei sich hier die ganze Mannschaft verdient machte: Vier Mädchen übertrafen ihre Trainingsleistungen erheblich und stellten neue persönliche Bestleistungen auf. Nicht zuletzt verdiente sich das Quintett aber auch einen weiteren Titel, nämlich den als das lautstärkste Team im Anfeuern. Die Stimmung war einfach mitreißend und herzerfrischend!

 

Reck, Boden und Sprung war die nächste Gerätefolge, die geturnt werden musste. Enja zeigte die beste Reckübung mit ungewöhnlich hohen Rückschwüngen; insgesamt haderte das Team hier jedoch etwas mit den Kampfrichter-Entscheidungen.

Grandios schlugen sich die fünf Goethe-Schülerinnen dann jedoch beim abschließenden Staffellauf. Als eine der körperlich kleinsten Mannschaften rannten sie, als sei der Teufel persönlich hinter ihnen her.

Bei der Siegerehrung wurde es dann noch einmal spannend.

Unter 16 angereisten Bundesländern platzierte sich das Goethe-Quintett am Ende auf Rang 6.

In Anbetracht der Tatsache, dass die noch junge und sehr homogene Mannschaft auch im nächsten Jahr noch in nahezu identischer Besetzung in den Wettbewerb gehen kann, stehen uns noch alle Türen offen.

Bereits jetzt steht aber fest: Berlin, das ist ein Erlebnis!

Turner der KTV Dortmund gewinnen Landesligameisterschaft (28.04.18)


Durch den klaren 209,50 : 200,80 Pkt.-Sieg gegen den TV Jahn Plettenberg sicherten sich die Turner der KTV Dortmund am letzten Wettkampftag die Meisterschaft in der Landesliga des Westfälischen Turnerbundes.

Gleichzeitig gelang damit der Aufstieg in die Verbandsliga.

Mit den Dortmundern und den Plettenbergern trafen die einzigen beiden bis dahin ungeschlagenen Mannschaften zum Finale aufeinander. Für Spannung war gesorgt, zumal mit Steffen Walter und Da­vid Byrski zwei Turner der KTV kurzfristig ausfielen.

Aber schon beim Auftakt am Boden war zu erkennen, dass die Turner der Kunstturnvereinigung Dort­mund einen tollen Tag erwischt hatten. Emil Lünemann, Matthias Lell und vor allem Nick Blaurock sorgten mit starken Übungen für einen beruhigenden Vorsprung.

Mit einem stark auftrumpfenden Stefan König, der die Höchstnoten am Pauschenpferd und den Rin­gen erzielte, war der Wettkampf zur Halbzeit praktisch schon entschieden.

Sicher vorgetragene Darbietungen von Robert Zeldenrust und Caspar Gangnus komplettierten die starke Vorstellung am Sprung, Barren und Reck und sorgten für den deutlichen Sieg.

 

Bester Einzelturner wurde Nick Blaurock, der sich im Laufe der Saison deutlich steigern konnte und erstmals die 70-Punkte Grenze knacken konnte. 

v.l.: Matthias Lell, Caspar Gangnus, Robert Zeldenrust, Stefan König, Nick Blaurock, vorne Emil Lünemann. Es fehlen: Steffen Walter und David Byrski.
v.l.: Matthias Lell, Caspar Gangnus, Robert Zeldenrust, Stefan König, Nick Blaurock, vorne Emil Lünemann. Es fehlen: Steffen Walter und David Byrski.

Landesliga I: Erfahrungen sammeln ist die Devise (27.04.18)


"Erfahrungen sammeln" ist die Devise für die noch junge Landesliga-Garde der KTV. Sarah Karies, Pina Donschen, Ronja Bredebusch, Lina Kober, Rabia Kurt, Carolina Stein und Enja Sandt turnen erstmals in dieser Besetzung und erzielten Rang sieben. Trotz der Neuformation erwiesen sie sich als ein homogenes Team, das sich aufs Beste ergänzte. So zeigte Lina den besten Sprung; Sarah und Enja hatten den übrigen Club-Mitgliedern am Barren eine Nasenlänge voraus. Balken war die Domäne von Ronja und Rabia, am Boden gaben Lina und Rabia den Ton an. Carolina stand mit der Sicherheit gebenden vierten Wertung in der Hinterhand.

Oberliga: KTV Dortmund hinter Detmold auf Rang 2 (27.04.18)


Ohne Mara Steinborn gelang es den Dortmunder Oberliga-Turnerinnen nicht, die Detmolder Fraktion beim Liga-Auftakt in Rheda zu schlagen.

Mit einer hervorragend aufgelegten Julia Grützediek war Detmold den Dortmunderinnen Mia Höcke, Cara Bierwirth, Alice Martin, Joke Bingmann, Dana Coerdt, Sophia Eichelsbacher, Nele Bredebusch, in allen Belangen überlegen, wenn auch mitunter nur knapp.

"Verfolger zu sein ist durchaus angenehmer, als sich sofort in der Favoriten-Rolle wiederzufinden", gewinnt Trainer Mike Graff der Situation einen gewissen Charme ab, "aus der zweiten Reihe lässt sich durchaus leichter agieren. Allerdings steht uns mit nur drei Zehnteln Rückstand der TV Ibbenbüren im Nacken."

Am Sprung war wie gewohnt Verlass auf Mia Höcke, deren Tsukhara die Abiturientin hoch hinaus trug (14,00 P.).  Auch Alice Martin bewältigte diese Salto-Variante über den Sprungtisch sicher.

Am Barren schlug die Stunde von Nele Bredebusch. Von Dynamik getragen wirbelte sie hochklassig um die Holme und beendete die Übung mit einem sehenswerten Unterschwung-Salto.  Sicher brachte hier auch Sophia Eichelsbacher ihre Übung zu Ende.

 

Am Balken machte sich der Einsatz von Joke Bingmann und Dana Coerdt bezahlt, die beide hohe 12er Wertungen einfahren konnten. Ein Glanzstück am Boden vollbrachte Cara Bierwirth (13.50 P.) mit einer choreographisch stimmigen Darbietung.

v.l.: Trainer Mike Graff, Sophia Eichelsbacher, Dana Coerdt, Mia Höcke, Cara Bierwirth, Alice Martin, Joke Bingmann, Nele Bredebusch, Mara Steinborn
v.l.: Trainer Mike Graff, Sophia Eichelsbacher, Dana Coerdt, Mia Höcke, Cara Bierwirth, Alice Martin, Joke Bingmann, Nele Bredebusch, Mara Steinborn

Verbandsliga: Dortmunderinnen im Soll (27.04.18)


Auch die Verbandsliga-Vertretung musste mit Jasmin Gehrmann auf eine wichtige Mannschaftsstütze verzichten. Doch Rike Neuhoff, Fabienne Wolf, Eileen Schäfer, Nicole Szwed, Carlotta Grupe und Sarah Guss zeigten sich bestens gewappnet. Die Hörder Garde begann am Boden, wo Fabienne mit einer gleichermaßen eleganten wie schwierigen Choreographie die drittbeste Übung des gesamten Teilnehmerfeldes zeigte. Am Sprung entsprachen Sprünge wie  Wertungen den Erwartungen des Trainers Andreas Gehrmann, und ohne Fehler kam das Sextett auch am Barren durch. Am Schwebebalken zeigte Rike Neuhoff eine schwierige Doppeldrehung, musste danach aber das Gerät verlassen. Ähnlich erging es Nicole Szwed mit komplizierten Sprung-Kombinationen.

Rang vier nach einem spannenden Wettkampf, indem das mit acht Clubs bestückte Teilnehmerfeld nach vier Geräten nur mit Zehnteln auseinanderlag, war für die Dortmunder Vertretung ein guter Auftakt. Es gewannen die Sportfreunde Birkelbach.

v.l.: Nicole Szwed, Carlotta Grupe, Fabienne Wolf, Trainer Andreas Gehrmann, Eileen Schäfer, Rike Neuhoff, Sarah Guss
v.l.: Nicole Szwed, Carlotta Grupe, Fabienne Wolf, Trainer Andreas Gehrmann, Eileen Schäfer, Rike Neuhoff, Sarah Guss

Dana Coerdt souverän für das DTB-Cupturnen qualifiziert (19.04.18)


Dana Coerdt, Turnerin der KTV Dortmund, qualifizierte sich souverän für das DTB-Cupturnen im Juni in Delitzsch. Beim Landes-Cup in Hamm knackte die Vierzehnjährige als einzige Jugendturnerin die 50-Punkte-Marke (50,4 P.). Insbesondere am Boden war ihr keine Turnerin gewachsen; die überaus hohe Schwierigkeit ihrer Übung konnte niemand mitgehen. Ebenso furios und sicher hatte das Energiebündel den Schwebebalken im Griff. Bei dieser Dynamik wird die Goethe-Schülerin auch sicher bald wieder zu alter Stärke am Sprung zurückfinden.

Clubkameradin Joke Bingmann zeigte sich an den Geräten ebenbürtig, überflügelte die spätere Siegerin sogar durch eine technisch einwandfreie Barren-Übung, doch der schmale Schwebebalken hatte es diesmal in sich. Als Dritte kann sie sich dennoch Hoffnungen machen, eine Fahrkarte für die Reise nach Sachsen-Anhalt zu ergattern.

Alice Martin wurde Zehnte.

Ganz oben auf dem Treppchen fand sich mit Sophia Eichelsbacher eine weitere Dortmunderin.

Bereits der Sprung katapultierte die 16Jährige nach ganz oben; den Eindruck festigen konnte sie durch eine schwierige Schwebebalken-Übung.

Ihren ersten Einzelwettkampf auf WTB-Ebene bestritt Sofia Dvorska. In der Leistungsklasse 2 der 14- und 15-jährigen fand sie an ihrem Paradegerät, dem Barren, gut in den Vierkampf. Am Balken

musste sie zwar zwei Stürze hinnehmen, verlor aber dank ihrer hohen Schwierigkeit kaum an Boden. In der sehr ausgeglichenen Konkurrenz wurde sie am Ende siegreiche Vize-Meisterin.

Bei den Schülern erwies sich Oskar von Ophuysen (1.) als das Maß aller Dinge. In der Jugendklasse konnten sich Emil Lünemann (2.) und David Byrski (3.) über vordere Plätze freuen.

Nils Blaurock wurde Vierter unter den volljährigen Turnern.

Anna Barczi, Nachwuchs-Turnerin der KTV Dortmund, schaffte den Sprung in die NRW-Auswahlmannschaft und bestritt mit dem Team den Ländervergleichskampf beim RTB-Pokal in Essen. Dabei platzierte sich das NRW-Trio auf Rang drei hinter Baden-Württemberg und Schwaben. Einen starken Eindruck hinterließ die Schülerin insbesondere am Schwebebalken. In der Einzelwertung gelang ihr mit Platz neun eine ausgezeichnete TopTen-Position.

 

Clubkameradin Laurentina Jäger wurde 15.

KTV-Turnerinnen klopfen im Oberhaus an: Sieg in der zweiten Bundesliga (14.04.18)


Da folgt Paukenschlag auf Paukenschlag: Nachdem die KTV-Turnerinnen Janine Woeste, Theresa Geyer, Lisa Schöniger, Kira Budde, Jasmine Haase und Chloé Casterot sich bereits in der ersten Bundesliga-Begegnung völlig unerwartet auf Platz zwei geschoben hatten, setzte sich das Team im zweiten Wettkampf-Durchgang sogar an die Spitze!

"Ein tolles Gefühl", beschreibt Trainerin Jutta Horn die Stimmung, "es ist für mich noch so ungewohnt ..."

Da gleich mehrere Dortmunder Akteurinnen aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung standen, war die KTV mit nur fünf Aktiven nach Waging am See gereist. Doch diese fünf hatten es in sich:

Lisa Schöniger zeigte einen glänzenden Sprung über den Sprungtisch und präsentierte sich hier als Zweitbeste des gesamten Teilnehmerfeldes. Chloé Casterot zog nach und "übersprang" als Drittbeste ebenfalls die 13-Punkte-Marke (13,10 P.), an der Janine Woeste mit ihrer Überschlag-Salto-Variante noch zu kratzen wusste (12, 95 P.). Nach diesem gewaltigen Auftakt war eines klar: Dem Tabellenführer Hannover, der den Wettkampf am selben Gerät begonnen hatte, war man in jeder Hinsicht gewachsen.

Auch am Stufenbarren turnten beide Teams absolut ebenbürtig; Jasmin Haase setzte sich hier mit einer schwierigen Übung bestens in Szene.  Die Winzigkeit von fünf Hundertstel Punkten lag nun Dortmund vor Hannover. Beide Teams in einer Riege und am selben Gerät blieb die Spannung unerträglich hoch.

Am Balken jedoch, der Dortmunder Domäne, gelang es dann, sich erstmals entscheidend abzusetzen. Alle Dortmunderinnen turnten sich in den zweistelligen Punkte-Bereich, was gerade am Zittergerät alle Achtung verdient. Verlässlich hier die noch amtierende deutsche Jugendmeisterin an diesem Gerät: Theresa Geyer.

Stabil erwiesen sich ebenso die Boden-Übungen der Dortmunderinnen. Auch wenn sich hier Frankfurt und Heidenheim geringfügig besser darboten, war der Sieg im Sack.

 

v.l.: Lisa Schöninger, Jasmin Haase,  Theresa Geyer, Janine Woeste, Chloé Casterot
v.l.: Lisa Schöninger, Jasmin Haase, Theresa Geyer, Janine Woeste, Chloé Casterot

"In der Tabelle liegen wir wegen des minimal schwächeren Gesamt-Punkte-Kontos zwar weiterhin auf Platz 2", erklärt Jutta Horn, "aber dieser Wettkampf-Erfolg verleiht uns Flügel für das Training bis zur dritten Bundesliga-Begegnung kommendes Wochenende in Monheim."

In diesem Jahr werden vier Bundesliga-Wettkämpfe geturnt. Der letzte ist im November in Berlin.

Den Fuß in der Tür zur ersten Bundesliga zu haben, ist an sich schon sensationell für die KTV Dortmund! Doch an einen möglichen Aufstieg will das Trainerteam noch gar nicht denken.

"Wir möchten die Saison erst einmal so erfolgreich wie möglich zu Ende turnen", ist das Credo von Jutta Horn, das sie auch ihren Turnerinnen für kommendes Wochenende mit auf den Weg gibt: "Sein Bestes geben und die Stimmung genießen!"

Mit dabei wird wieder Stammturnerin Kira Budde sein, die zuletzt wegen eines Schüleraustausches passen musste.