Aktuelle Berichte

Dana Coerdt souverän für das DTB-Cupturnen qualifiziert (19.04.18)


Dana Coerdt, Turnerin der KTV Dortmund, qualifizierte sich souverän für das DTB-Cupturnen im Juni in Delitzsch. Beim Landes-Cup in Hamm knackte die Vierzehnjährige als einzige Jugendturnerin die 50-Punkte-Marke (50,4 P.). Insbesondere am Boden war ihr keine Turnerin gewachsen; die überaus hohe Schwierigkeit ihrer Übung konnte niemand mitgehen. Ebenso furios und sicher hatte das Energiebündel den Schwebebalken im Griff. Bei dieser Dynamik wird die Goethe-Schülerin auch sicher bald wieder zu alter Stärke am Sprung zurückfinden.

Clubkameradin Joke Bingmann zeigte sich an den Geräten ebenbürtig, überflügelte die spätere Siegerin sogar durch eine technisch einwandfreie Barren-Übung, doch der schmale Schwebebalken hatte es diesmal in sich. Als Dritte kann sie sich dennoch Hoffnungen machen, eine Fahrkarte für die Reise nach Sachsen-Anhalt zu ergattern.

Alice Martin wurde Zehnte.

Ganz oben auf dem Treppchen fand sich mit Sophia Eichelsbacher eine weitere Dortmunderin.

Bereits der Sprung katapultierte die 16Jährige nach ganz oben; den Eindruck festigen konnte sie durch eine schwierige Schwebebalken-Übung.

Ihren ersten Einzelwettkampf auf WTB-Ebene bestritt Sofia Dvorska. In der Leistungsklasse 2 der 14- und 15-jährigen fand sie an ihrem Paradegerät, dem Barren, gut in den Vierkampf. Am Balken

musste sie zwar zwei Stürze hinnehmen, verlor aber dank ihrer hohen Schwierigkeit kaum an Boden. In der sehr ausgeglichenen Konkurrenz wurde sie am Ende siegreiche Vize-Meisterin.

Bei den Schülern erwies sich Oskar von Ophuysen (1.) als das Maß aller Dinge. In der Jugendklasse konnten sich Emil Lünemann (2.) und David Byrski (3.) über vordere Plätze freuen.

Nils Blaurock wurde Vierter unter den volljährigen Turnern.

Anna Barczi, Nachwuchs-Turnerin der KTV Dortmund, schaffte den Sprung in die NRW-Auswahlmannschaft und bestritt mit dem Team den Ländervergleichskampf beim RTB-Pokal in Essen. Dabei platzierte sich das NRW-Trio auf Rang drei hinter Baden-Württemberg und Schwaben. Einen starken Eindruck hinterließ die Schülerin insbesondere am Schwebebalken. In der Einzelwertung gelang ihr mit Platz neun eine ausgezeichnete TopTen-Position.

 

Clubkameradin Laurentina Jäger wurde 15.

KTV-Turnerinnen klopfen im Oberhaus an: Sieg in der zweiten Bundesliga (14.04.18)


Da folgt Paukenschlag auf Paukenschlag: Nachdem die KTV-Turnerinnen Janine Woeste, Theresa Geyer, Lisa Schöniger, Kira Budde, Jasmine Haase und Chloé Casterot sich bereits in der ersten Bundesliga-Begegnung völlig unerwartet auf Platz zwei geschoben hatten, setzte sich das Team im zweiten Wettkampf-Durchgang sogar an die Spitze!

"Ein tolles Gefühl", beschreibt Trainerin Jutta Horn die Stimmung, "es ist für mich noch so ungewohnt ..."

Da gleich mehrere Dortmunder Akteurinnen aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung standen, war die KTV mit nur fünf Aktiven nach Waging am See gereist. Doch diese fünf hatten es in sich:

Lisa Schöniger zeigte einen glänzenden Sprung über den Sprungtisch und präsentierte sich hier als Zweitbeste des gesamten Teilnehmerfeldes. Chloé Casterot zog nach und "übersprang" als Drittbeste ebenfalls die 13-Punkte-Marke (13,10 P.), an der Janine Woeste mit ihrer Überschlag-Salto-Variante noch zu kratzen wusste (12, 95 P.). Nach diesem gewaltigen Auftakt war eines klar: Dem Tabellenführer Hannover, der den Wettkampf am selben Gerät begonnen hatte, war man in jeder Hinsicht gewachsen.

Auch am Stufenbarren turnten beide Teams absolut ebenbürtig; Jasmin Haase setzte sich hier mit einer schwierigen Übung bestens in Szene.  Die Winzigkeit von fünf Hundertstel Punkten lag nun Dortmund vor Hannover. Beide Teams in einer Riege und am selben Gerät blieb die Spannung unerträglich hoch.

Am Balken jedoch, der Dortmunder Domäne, gelang es dann, sich erstmals entscheidend abzusetzen. Alle Dortmunderinnen turnten sich in den zweistelligen Punkte-Bereich, was gerade am Zittergerät alle Achtung verdient. Verlässlich hier die noch amtierende deutsche Jugendmeisterin an diesem Gerät: Theresa Geyer.

Stabil erwiesen sich ebenso die Boden-Übungen der Dortmunderinnen. Auch wenn sich hier Frankfurt und Heidenheim geringfügig besser darboten, war der Sieg im Sack.

 

v.l.: Lisa Schöninger, Jasmin Haase,  Theresa Geyer, Janine Woeste, Chloé Casterot
v.l.: Lisa Schöninger, Jasmin Haase, Theresa Geyer, Janine Woeste, Chloé Casterot

"In der Tabelle liegen wir wegen des minimal schwächeren Gesamt-Punkte-Kontos zwar weiterhin auf Platz 2", erklärt Jutta Horn, "aber dieser Wettkampf-Erfolg verleiht uns Flügel für das Training bis zur dritten Bundesliga-Begegnung kommendes Wochenende in Monheim."

In diesem Jahr werden vier Bundesliga-Wettkämpfe geturnt. Der letzte ist im November in Berlin.

Den Fuß in der Tür zur ersten Bundesliga zu haben, ist an sich schon sensationell für die KTV Dortmund! Doch an einen möglichen Aufstieg will das Trainerteam noch gar nicht denken.

"Wir möchten die Saison erst einmal so erfolgreich wie möglich zu Ende turnen", ist das Credo von Jutta Horn, das sie auch ihren Turnerinnen für kommendes Wochenende mit auf den Weg gibt: "Sein Bestes geben und die Stimmung genießen!"

Mit dabei wird wieder Stammturnerin Kira Budde sein, die zuletzt wegen eines Schüleraustausches passen musste.

Als Aufsteiger gleich in die Erfolgsspur: Rang 2 für KTV-Turnerinnen in der 2. Bundesliga (07.03.18)


Das war ein Auftakt nach Maß! Trainerin Jutta Horn war ganz aus dem Häuschen ob des souveränen Auftritts ihrer Turnerinnen in der 2. Bundesliga: ein sensationeller Rang zwei hinter dem Tabellenersten KTG Hannover schlug für den Aufsteiger zu Buche.

Bild: v.l.: Trainerin Jutta Horn, Maila Rüter, Theresa Geyer, Kira Budde, Jasmin Haase, Janine Woeste, Chloé Casterot, Co-Trainerin Filiz Quandel
Bild: v.l.: Trainerin Jutta Horn, Maila Rüter, Theresa Geyer, Kira Budde, Jasmin Haase, Janine Woeste, Chloé Casterot, Co-Trainerin Filiz Quandel

Theresa Geyer, Kira Budde, Janine Woeste, Chloé Casterot und Jasmin Haase mussten als Aufsteiger aus der Dritten Liga am Boden beginnen. Jede Wertung zählt hier; ein Streichergebnis gibt es nicht. "Das erhöht den Druck auf die Turnerinnen natürlich ungemein", verdeutlicht Jutta Horn, "denn auch eine nicht gelungene Übung wird dem Mannschaftsergebnis zugerechnet."

Ihre Turnerinnen behielten allerdings durchweg die Nerven, und die Boden-Übungen konnten sich  sehen lassen; insbesondere Theresa Geyer fuhr hier wertvolle Punkte ein.

Vorläufig rangierte man sich an fünfter Stelle des Gesamtklassements ein.

"Wir sind in diesem Jahr sehr früh in den ersten Wettkampf gestartet", erklärt Co-Trainerin Filiz Quandel, "konditionell gibt es also noch einiges zu verbessern gibt. Aber das geht allen Mannschaften so."

Am Folge-Gerät, dem Sprung, holte Jasmin Haase mit einem hohen Überschlag-Salto viele Zähler heraus; auch Janine Woeste hielt sich trotz kleinerer Landungsprobleme schadlos.

Am Barren dann stieg Kira Budde in den Wettkampf ein und eröffnete den Reigen mit einer gelungenen Übung (10,00 P.). Das gab Sicherheit für Jasmin Haase und Theresa Geyer, die sich hier ebenfalls glänzend aufgelegt zeigten.

Das Team kletterte derweil vom fünften auf den dritten Rang unter den acht teilnehmenden Teams.

Ersatzturnerin Maila Rüter frohlockte bereits:

Jetzt ging es an das Parade-Gerät der Dortmunderinnen: den Balken. Allerdings birgt der 10cm schmale Schwebebalken auch das größte Sturzrisiko. Doch dessen ungeachtet meißelte Theresa Geyer ihre Übung wie in Beton – Wackler? Sturz gar? Fehlanzeige!

Auch Chloé, Kira und Janine schenkten sich nichts und sorgten damit für eine Überraschung:  Ein nie erwarteter Platz 2 ließ die gesamte Teilnehmerschaft aufhorchen. Noch dazu avancierte Theresa Geyer zur Topscorerin, wurde also inoffizielle Einzel-Siegerin des Wettkampf. Damit hatte keiner gerechnet: Pure Freude bei den Aktiven und den mitgereisten Fans !

 

Der nächste Begegnung findet derweil schon in drei Wochen in Waging am See statt. Ob man die gute Ausgangsbasis wird halten können, bleibt abzuwarten, zumal Kira Budde aufgrund eines Schüleraustausches nicht wird teilnehmen können. Zum Liga-Abschluss in Monheim will sie aber definitiv wieder dabei sein, am besten auch als Vierkämpferin.

Immanuel-Kant-Turnerinnen werden Vierter beim Landesfinale (22.02.18)


Mit einem so unerwarteten wie unangefochtenen Sieg bei den Regierungsbezirksmeisterschaften in Bochum qualifizierten sich die IKG-Turnerinnen 
Sophie Schönborn, Lara Marek, Nele Bredebusch und Lena Keßler (alle KTV Dortmund) im Wettkampf II  für das Landesfinale in Schloss Neuhaus (Kreis Paderborn). 
Obwohl das Quartett auf die erkrankte Charlotte Strohbach verzichten musste, ließ sich die Riege des Immanuel-Kant-Gymnasiums nicht aus der Ruhe bringen und erturnte satte sieben Punkte mehr als der Verfolger. Insgesamt galt es, sich gegen sechs Mannschaften durchzusetzen. Dies gelang besonders gut am Sprung, wo Lara Marek und Nele Bredebusch ihr Team in die Erfolgsspur brachten. Sophie Schönborn hielt die vier durch eine saubere Übung am Stufenbarren auf Linie. Während man am Balken zwei Stürze hinnehmen musste, die allerdings Nele mit einer glanzvollen Vorstellung auszubügeln wusste, zeigte das Team sich am Boden in seiner ganzen Geschlossenheit. 
 
Leider konnte Charlotte Strohbach auch beim Landesfinale nicht in das Geschehen eingreifen. Das St-Michael-Gymnasium aus Monschau (1.) war nicht einmal von den starken Solinger Turnerinnen (2.) zu schlagen. Die IKG-Athletinnen wurden hinter den Mädchen aus Ahaus respektabler Vierter.
vorn/links: Sophie Schönborn, Nele Bredebusch, Lara Marek und Lena Keßler
vorn/links: Sophie Schönborn, Nele Bredebusch, Lara Marek und Lena Keßler

Sturm Friederike weht Goethe-Turnerinnen nach Berlin (28.01.18)


Einen Kracher landete die jüngste Turn-Crew des Goethe-Gymnasiums: Sie wurde neuer NRW-Landesmeister und hat sich damit für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert.

Den Sturm „Friederike“ im Vorfeld hatten Sarah Thomas, Enja Sandt, Carolina Stein, Rabia Kurt und Friederike Sassenberg gut überstanden; selbst einen Sturm zu entfesseln, das schienen sie sich am 23.1. in Köln beim Landesfinale vorgenommen zu haben.

Und Friederike war voll in ihrem Element, als es an die Reck-Boden-Sprung-Bahn ging. Rabia sorgte für Stabilität an der Balken-Boden-Barren-Kombination. Den weitesten Satz beim Stand-Weitsprung schaffte Carolina, und das Tau kletterte Enja wieselflink empor.

Nach bereits drei Geräte-Durchgängen und zwei Vielseitigkeitsprüfungen wirbelte die Fünf im abschließenden Staffellauf über die Bahn, dass jeder Leichtathletik-Trainer sie glatt verpflichtet hätte. Den Staffellauf des Vielseitigkeitswettbewerbs beendete das Goethe-Quintett nur hauchdünn geschlagen als Zweiter. Würde das zum Sieg reichen?

Als hätte er den Ausgang des Wettkampfs erahnt, lud ein Journalist die Mädchen in einer Wettkampfpause zum Interview. “Mir gefällt der Wettkampf ‘Jugend trainiert für Olympia’”, erzählte hier Sarah Thomas dem JtfO-Journalisten, “denn eine Mannschaft unserer Schule war schon mal in Berlin, und da möchte ich auch gern mal hin.”

Dass dieser Wunsch so schnell in Erfüllung ging, das  war indes beim NRW-Landesfinale in Köln keineswegs ausgemacht.  Das Niveau aller angereisten Mannschaften war im Mädchenbereich enorm hoch; es schien, als könnte jeder jeden schlagen.

 

So blieb es in jeder Sekunde höchst spannend; der kleinste Wackler oder Fehler konnte entscheidend sein. Adrenalinstöße, Tränchen, Magen-Knistern, schweißnasse Hände und erleichtertes Aufatmen, alles das begleitete das Team über knapp vier Stunden lang – und die begleitenden Lehrerinnen Stefanie Lienig und Kirsten Braun nicht minder.

Mit minimalem Vorsprung gelang es Sarah Thomas, Rabia Kurt, Friederike Sassenberg, Enja Sandt, Carolina Stein und Helena Siebert tatsächlich, in die Fußstapfen der “Großen” zu treten.

Filiz Quandel, selbst ehemalige Goethe-Schülerin, führte Freudentänze auf; sie hatte die Crew im Vorfeld intensiv betreut und sportlich fit gemacht.

 

“Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin”, trötete das Sextett anschließend lautstark in den Telefonhörer, an dessen anderem Ende die Schulleitung lauschte und fröhliche Glückwünsche übermittelte.

Turnerinnen im Meister-Hoch! (20.12.17)


Als in der Qualität allemal ebenbürtiger Gegner des neuen Schul-Stadt-Meisters, dem Gymnasium Schweizer Allee, erwiesen sich Dana Coerdt, Joke Bingmann, Lina Thomas (Goethe-Gymn.) im Wettkampf III. Das Trio musste wegen der Erkrankung von Helena Siebert in Unterzahl an die Geräte; insofern stand schon vor der Begegnung fest, dass man am Ende den Wanderpokal würde abtreten müssen. Neuer Stadtmeister sind damit Emma Reckermann, Frieda Langmaack, Karina Nevedov, Fiona Borgmann und Irina Hinze (GadSA/TV Gut Heil Aplerbeck).

 

Das Goethe- Trio ließ dennoch nicht die Köpfe hängen, sondern präsentierte sich tadellos: So gelang Dana ein unübertroffener Überschlag. Am Stufenbarren brillierte Joke (beide DTG) mit unbestechlicher  Perfektion und am Boden zeigte Lina (TV Hörde) eine schöne Übung.

Im Wettkampf IV wurde bereits die Regierungsbezirksmeisterschaft ausgetragen.

Bis in die Zehen gespannt kämpften hier Enja Sandt, Carolina Stein, Rabia Kurt (DTG) sowie Sarah Thomas und Friederike Sassenberg (TuS Holzen-Sommerberg/ alle Goethe-Gymn./1.) gegen das überaus starke Team vom Immanuel-Kant-Gymnasium, das mit Emely und Leonie Schroer, Lorena Stocker und Lilly Keßler vier Turnerinnen vom TVA Wickede aufweisen kann. Ronja Bredebusch (DTG) verstärkte die IKG-Mannschaft.

An den Geräten nahezu gleichauf gelang es dem Goethe-Quintett erst beim Synchron-Turnen, sich entscheidend abzusetzen.

Den Zuschauern bot sich ein hochklassiger Wettkampf, der durchaus schon ein vorweggenommenes Landesfinale hätte sein können. Ein unfehlbares Indiz dafür: Sarah Thomas (Goethe) und Emely Schroer (IKG) erturnten mit 36 Geräte-Punkten ein sensationelles Maximalergebnis heraus. Wieselflink das Tau hoch kletterte Enja Sandt; den weitesten Sprung zeigte Carolina Stein (Goethe).

Auf Rang drei schob sich das Clara-Schumann-Gymnasium (Holzwickede) noch vor den Mädchen aus Erwitte und dem Gymnasium an der Schweizer Allee, das das jüngste Aufgebot stellte.

Beachtliches zeigte auch die zweite Goethe-Vertretung (7.) mit Kira Witzlack, Angelika Hein, Charlotte und Louisa Böttcher (alle TV Hörde) sowie Nia Dick (TuS Holzen-Sommerberg), die im Vergleich zum Vorjahr zwei Plätze gutmachen konnten und die Altenaer Schulen hinter sich ließen. Sie drücken nun ihren Schulkameradinnen für das Landesfinale am 23.1. im Rheinland die Daumen.

Kira Budde ist neue Dortmunder Stadtmeisterin (13.12.17)


Den Schwung vom gelungenen Aufstieg in die zweite Bundesliga der Turnerinnen nutzte Kira Budde umgehend: Bei den Dortmunder Stadtmeisterschaften ließ sie sich am vergangenen Wochenende zur neuen Titelträgerin küren.

Erfolgsgarant der 16jährigen Athletin war dabei ihre exzellente Barrenübung, die ihr - mit viel Verve vorgetragen – das notwendige Punktepolster (44,40 P.) gegenüber der Konkurrenz verschaffte. Ihr  gelungener Doppelsalto am Ende ihrer Bodenübung wirkte wie ein Ausrufezeichen ihrer Ambitionen auf den Titel.

Clubkameradin Mara Steinborn (2./42,50 P.) spielte ihre Trümpfe am Sprung aus. Dynamisch  überwand sie den Tisch und ließ hier niemanden an sich herankommen. Sicher zeigte sich die anmutig agierende Abiturientin auch am Schwebebalken, doch bildete hier die Senkrechtstarterin Sophia Eichelsbacher den Blickfang für Zuschauer und Kampfgericht (3./40,40 P.). Mia Höcke (alle DTG) errang Platz vier.

So richtig rund lief es am Barren für Nele Bredebusch, die damit nach dem Stadtmeister-Titel der Jugend griff (1./40,65 P.). Lina Kober sicherte sich Silber (38,55 P.) vor Alice Martin, die am Sprung herausstach (3./36,70 P.) und sich nur hauchdünn vor Pina Donschen (4./ alle DTG) auf das Treppchen rettete.

In den Schüler-Klassen triumpfierte Carolina Stein vor Enja Sandt sowie Anna Barczi vor Elissa Karaca. Alle vier gelten als hoffnungsvolle Talente der Kunstturnvereinigung Dortmund.

 

Ein etwas leichteres, aber genauso sehenswertes Programm  (LK I) absolvierten Jasmin Gehrmann (1.), Svenja Kalthoff (2.) und Eileen Schäfer (3./alle TV Hörde) in der offenen sowie Sara Karies (1.) und Rabia Kurt (2./beide DTG) in der Jugendklasse.

Besonders spannend ging es zu in der Leistungsklasse II: Während hier Leonie Maussen (4.) am Barren stark in den Wettkampf startete, ließ Jelena Auch (2./beide TV Gut Heil Aplerbeck) sich am Balken nicht die Butter vom Brot nehmen. Am Boden dagegen ging Ronja Siebert (3.) in Front. Den Gesamtsieg indes heimste Jana Keßler (TVA Wickede/46,05 P.) ein. Weniger eng verlief der Wettkampf in der Jugend-Konkurrenz. Hier hatte Sofia Dvorska (1./DTG; 49,35 P.) dank einer bombensicheren Balkenübung und unübertroffenen Leistungen am Barren und Sprung das bessere Ende für sich. Jaqueline Dirr und Nele Burghardt (beide TV Gut-Heil Aplerbeck) umrahmten sie auf dem Treppchen.

Neuling Sophie Utsch vom TV Berghofen bezwang in der Leistungsklasse III die Sölder Damen Melisa Asiler und Lena Hünies.

Unter einem starken jugendlichen Teilnehmerfeld musste sich Emely Schroer (1.) behaupten; doch das TVA-Trio aus Wickede mit Sophie Schönborn (2.) und Lena Keßler (3.) stärkte sich gegenseitig derart den Rücken, dass das Podium hier fest in Wickeder Hand blieb.

Unter den Mini-Turnerinnen taten sich Rosalie Beisenherz (DTG), Carolin Petermeier (TV Hörde) und Lana Ducksch (DTG) als Stadtmeisterinnen in der Altersklasse 8, 7 und 6 Jahre hervor.

Während die Männer bereits den Saisonausklang feiern, zog es die jüngeren Turner noch einmal an die Geräte; Nick Blaurock und Emil Lünemann errangen hier die begehrten Trophäen in den verschiedenen Leistungsklassen.

Oskar van Ophuysen und Fabian Schlachter hatten die vereinsinterne Konkurrenz jederzeit im Griff. Neuer Stadtmeister bei den Minis ist Ole Kresse (alle TuS Brackel).