Rund 80 Mädchen zwischen 5 und 8 Jahren kamen am 11. Januar zur diesjährigen Talentiade zusammen. Sie testeten ihre motorischen Fähigkeiten (Kraft, Beweglichkeit, Sprungkraft, ...). Alle kleinen Sportlerinnen erhielten am Ende eine Urkunde und eine Medaille für ihre erfolgreiche Teilnahmen.
Diese Talentsichtung ist - neben dem Spaß an der Sache - ein wichtiger Schritt, um zukünftige Talente frühzeitig zu erkennen und zu fördern. Im Vordergrund steht dabei immer die individuelle Entwicklung der Kinder, um sie langfristig im Sport zu unterstützen.
Stabiler Kooperationspartner ist in diesem Zusammenhang das Goethe-Gymnasium. Zukünftig sollen auch weitere Sportarten mit in den Fokus genommen werden. Die positive Resonanz und die Begeisterung der jungen Sportlerinnen bestätigen das große Potential dieser Maßnahme und den wertvollen Austausch.
Eigentlich schien für die KTV-Turnerinnen, Tabellenführer nach drei Wettkämpfen, schon der Aufstieg in die dritte Bundesliga in Greifweite. Doch dann … -
Mit vier personellen Ausfällen hatte das Trainer-Trio mit Jutta Horn, Mike Graff und Luka Kurt zu kämpfen. Und die KTV Bielefeld saß den Dortmunder Regionalliga-Damen im Nacken. Das konnte eng werden bei der letzten Begegnung im baden-württembergischen Heddesheim.
Zum Glück war Mia Höcke von ihrer Europa-Reise zurück und sprang gleich ins kalte Wasser: Ihr Einsatz beflügelte am ersten Gerät, dem Sprung, zu fünf wunderbaren Tsukahara, und das Team ging in Führung. Am Barren setzte die risiko-freudige Crew diesmal auf Sicherheit. Doch Bielefeld auf Distanz zu halten gelang nicht so gut wie erhofft. Mike Graffs Zwischenfazit: „So nervös wie vor diesem Wettkampf waren wir noch nie.“
Und der jetzt anstehende Schwebebalken ist das Gerät, wo man seine Nerven richtig im Griff haben muss. Trainerin Jutta Horn bestätigt: „Die Nachmeldung von Kiana Gohl war die richtige Entscheidung“, denn sie nahm den Balkenspezialistinnen die Last der Verantwortung an dem Zittergerät ab. Julie Albers und Nele Bredebusch steuerten mit verschiedenen Salti am Schwebebalken zwei 11er-Wertungen zum Gesamtergebnis hinzu. Dennoch dominierte die Konkurrenz dieses Gerät und setzte sich hauchdünn vor die Dortmunderinnen.
Am Boden dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das nach zehn herrlichen Übungen letztlich die KTV Bielefeld als Sieger hervorbrachte.
Die erturnten Rangpunkte wiesen dennoch die KTV Dortmund als Tabellensieger und Aufsteiger in die dritte Bundesliga aus. „Die Vorbereitung auf diesen Wettkampf war hart, aber am Ende hat sich die Arbeit gelohnt und die Mädchen haben sich mit einem Aufstieg belohnt“, freut sich Co-Trainer Luka Kurt für seine Mannschaft: „Sie haben es voll verdient!“ - Zur Mannschaft der Saison 2024 gehörten Janine Woeste-Graff, Julie Albers, Leonie Bogatzki, Nele Bredebusch, Sophia Eichelsbacher, Maja Louise Niehoff, Emilia Zajic, Lina Schünemann, Elisabeth Schonlau, Kiana Gohl, Mia Höcke. (Nov.2024)
Gekommen als Nobody, gekürt zum Vize-Champion!
Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Turnen gelang Emilia (links im Bild) im Gerätefinale am Sprung wahrhaft der Sprung zur Silbermedaille und dem Vize-Titel in ihrer Altersklasse (12 Jahre). Dabei war der Startplatz im Gerätefinale nach einem tollen Vierkampf-Ergebnis (16.) am Vortag bereits das Tüpfelchen auf dem "i", aber es sollte noch besser kommen: Eine mitreißende Bodenmusik beflügelte die junge Dame zu zwei wunderschönen "Tsukis". Die nach-folgende Konkurrenz konnte nicht mehr an ihr vorbeiziehen. Auch das überraschend gute Mehrkampf-Ergebnis von Julie (13., rechts im Bild) sorgte für ungeteilte Freude in der Dortmunder Fan-Gemeinde, die mit ins hessische Kassel gereist war. Trainerin Lara Glagow (Mitte) und Stützpunktleiterin Steffi Liening waren richtig aus dem Häuschen: "Voll auf der richtigen Welle waren die zwei! Sie haben es genossen, da sein zu dürfen, haben verstanden, dass sie richtig was können und das auch gezeigt!“, ist Steffi Liening stolz, dass die beiden Eigengewächse ihr Potential abrufen konnten: „Vier Geräte, und es ging alles, aber auch wirklich alles glatt!“
Ein wunderbarer Erfolg auch für die Trainerin Lara Glagow, die ihre Schützlinge auf den Punkt fit gemacht hat, und den Stützpunkt Dortmund sowie die Turntalentschule der Dortmunder Turngemeinde. (Mai2024)
Regionalliga-Auftakt mit Überraschungen!
Ein Blick auf die Tabelle:
Ein Blick zum Verlieben.
Als Tabellenführer kehrten die KTV-Damen vom ersten Regio-nalliga-Wettkampf der Saison aus Ketsch zurück.
Im Vorfeld der Regionalliga-Begegnung Mitte April hatten die KTV-Akteurinnen mehrheitlich eher schwarz gemalt: Karriere-Ende, Urlaub und Verletzung hatten einige Lücken gerissen. Doch verstärkt durch Leonie Bogatzki und Maja Luise Niehoff stieg das Rumpfteam in den extra neu dekorierten Mannschaftsbus. Gelöste Stimmung trotz der langen Anreise.
Am Sonntag ging’s dann in der gut ausgestatteten Halle am Boden los: Solide kamen Lina Schüne-mann, Maja Niehoff, Nele Bredebusch, Leonie Bogatzki und Sophia Eichelsbacher durch ihre Übungen. Mit einem tollen Tsukahara setzte Maja am Sprung ein Ausrufezeichen, Leonie und Lina zogen nach. Der Stufenbarren zählt traditionell nicht so zu dem großen Punktelieferant für die KTV, doch diesmal?! Es fluppte wie am Schnürchen! Leonie führte einen Freudentanz auf, Rumpelstilz-chen wäre neidisch geworden. Nele Bredebusch schloss mit einem hohen Unterschwung-Salto eine technisch feine Darbietung ab, und auch Elisabeth Schonlau und Lina Schünemann sorgten dafür, dass stolze 36 Punkte zu Buche schlugen.
Sprachlos verfolgten die Trainer am Balken ein um die andere Übung – fünf an der Zahl ohne Sturz!
Lina und Sophia zeigten erstmals einen gelungenen „Japaner“ (Salto vw. aus der Schrittstellung) auf dem Zittergerät. Nele beeindruckte durch technische Brillanz, gepaart mit hohen Sprüngen und einem beeindruckenden Auerbach-Abgang. Und Maja imponierte mit schwierigen Verbindungen (freier Überschlag, Menikelli, Salto).
„Das Gefühl nach fünf Balkenübungen ohne Sturz war einfach überwältigend“, schäumt Sophia über vor Begeisterung. Trainerin Jutta Horn war vor Freude den Tränen nah, und auch Trainer Mike Graff konnte sich nicht erinnern, ein solche Bomben-Darbietung seiner Schützlinge schon einmal gesehen zu haben.
Ein toller Vormittag mit motivierender Musik, hervorragendem Kuchenbuffet, vielen ambitionierten kleinen und großen Läufer/innen! Alle haben zu einem gelungenen Sponsorenlauf beigetragen. Dafür sei allen ganz ganz herzlich gedankt! Schön zu wissen: Wir ziehen alle gemeinsam am "Kletter-Tau" [Strang] :-)
Spritzige Darbietungen, virtuose Übungen, Salti, Schrauben, sogar "Tsukis" am Boden boten die jungen Turnerinnen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Dortmund. Der Ausrichter, die Dortmunder Turngemeinde, hatte sich ordentlich ins Zeug gelegt, um den Nachwuchstalenten einen würdigen Rahmen und optimale Wettkampfbedingungen zu bieten. Die Mädchen dankten es mit einem Feuerwerk an tollen Leistungen. Das fachkundige Publikum ging mit und zollte den Aktiven jubelnd Respekt. Durch den Wettkampf führte gewohnt ruhig und kompetent Konstanze Schneider.
Im Mehrkampf setzten sich Helen Kevric (AK 15), Jesenia Schäfer (AK 14), Madita Mayr (AK 13) und Ebbe Mühl (AK 12) durch.
Bild: Lia-Feline Mass, KTV Detmold, AK15
weitere Infos: www.dtg1873.de
Die Medaillen der Gerätefinals gingen am Sprung an Luna Zimmermann (AK 12), Madita Mayr (AK 13), Finya Münch (AK 14) und Marlene Gotthardt (AK 15). Den Barren hatten Lucia Bracka (AK 12), Anni Bantel (AK 13), Lara Baumgartl (AK 14) und Helen Kevric (AK 15) am besten im Griff. Den Sieg am Schwebebalken holten sich Ebba Mühl (AK 12), Anni Bantel (AK 13), Line-Marie Mayer (AK 14) und Marlene Gotthardt (AK 15). Am Boden beeindruckten erneut Lucia Bracka (AK 12), Madita Mayr (AK 13) sowie Jesenia Schäfer (AK 14) und Helen Kevric (AK 15).
Aus Westfalen waren Lina Keil (9.Platz/AK 12) und Zoe Lang (14. Platz/AK 12) sowie Aliya-Jolie Funk (6.Platz/AK 13) und Mia Lutkova (7.Platz/AK 13) im Einsatz. Das Quintett machte Lia-Feline Mass (11.Platz) komplett.
In den Gerätefinals sprang für Aliya-Jolie Funk nach zwei blitzsauereren Sprüngen noch eine Silbermedaille am Sprung heraus.